Der Meister des Augenblicks

Heute möchte ich an einen der größten Fotografen aller Zeiten erinnern: Henri Cartier-Bresson.

Cartier-Bresson starb am 3. August 2004 im Alter von fast 96 Jahren in L’Isle-sur-la-Sorgue nördlich von Marseille. Zum Zeitpunkt seines Todes fand gerade die letzte Ausstellung seiner Werke statt: die Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau. Eine sensationelle Sammlung seiner großen Werke, bei der man Stunden verbringen konnte, in seinen Bilder zu “schwelgen” und ohne sich auch nur einen Moment zu langweilen.

Ich lernte seine Arbeiten kurz vor seinem Tod im Frühjahr 2004 kennen: in einem Cafe stieß ich zufällig auf ein Bild und es dauerte, bis mir endlich jemand sagen konnte, wer der Fotograf ist.

Bis heute ist es mein absolutes Lieblingsfoto. Das verschmitze Grinsen des Jungen und der Stolz, mit dem er die zwei Weinflaschen 1958 durch die Rue Mouffetard in Paris trägt, belustigt mich immer wieder und ich male mir Geschichten aus, was er wohl denkt und wohin ihn sein Weg führt und wie dieser Weg durch das Paris der 50er Jahre wohl aussieht.

Schwer herauszufinden ist das nicht – man muss nur einen kleinen Spaziergang durch die fantastische Fotowelt von Cartier-Bresson unternehmen.

Weitere Infos und tolle Bilder findet man auf der Website der mit seiner Frau 2003 gegründeten Fondation Henri-Cartier-Bresson.

Update:
Übrigens findet im Martin-Gropius-Bau in Berlin noch bis 9. August 2010 eine Retrospektive von Frida Kahlo statt!

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen